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Herzlich willkommen auf der Seite Marokko 1998

 

 

Reise

Unsere Reise nach Marokko im Oktober 1998

Hallo, erst mal ein Wort zur Reise selbst .

Wir waren zu zweit über Frankreich, Spanien nach Marokko mit dem eigenen Fahrzeug

 unterwegs. Unser Ausgangsort war Augsburg bzw. Duisburg.

Wir trafen uns in Spanien kurz nach Malaga. Dort telefonierten wir uns über's Handy zusammen .

Die Reisevorbereitung  hat ca. vier bis fünf Wochen gedauert .

Wir sind beide mit dem eigenen Wohnmobil gefahren,

die nicht modifiziert waren, also von der Stange .

 

Hier ein Bild von Spanien mit meinem WoMo :

 

 Spanien , am Strand von Almeria .

Nun beschreibe ich die Ausstattung meines Fahrzeuges: Fiat Ducato 115 PS. 2,5 Liter TD.

5 Gänge Frontantrieb 3,85 t. Gesamt-Gewicht .

Ich hatte zur Vorsorge zwei Ersatz Reifen dabei und ausreichend Werkzeug.

Wichtig war auch

eine für Marokko gültig geschriebene grüne Versicherungskarte.

Diese wird bei der Einreise verlangt und

wer sie nicht dabei hat, der fährt wieder nach Hause !

Nicht zu vergessen ist mein Filter-System für Frischwasser,

um im Ausland nicht das Wasser in Flaschen

kaufen zu müssen  und gleichzeitig ganz unbesorgt davon zu trinken

und natürlich die morgendliche Hygiene nicht zu vergessen .

Um auch vollkommen autark zu sein (selbständig), installierte ich drei

Solar-Paneele mit je 50 Watt auf dem Dach .

Mit dabei waren  meine Frau, mein Kind und natürlich meine bescheidene Wenigkeit .

Das zweite WoMo war mit einem Fahrer und seiner Frau unterwegs ,

es handelte sich um

einen Bürstner , mit einem Fiat Ducato 95 PS. und 2,5 Liter TD Motor .

Wir fuhren am Samstag, den 3.Oktober 1998 gegen ca. 11 Uhr los und hatten einen Monat Zeit !

Wir kamen am und 7. Oktober in Algeciras an und wir ließen uns ausreichend Zeit. Wir besorgten uns

direkt an der Schnellstraße zum Hafen die Karten für die Fähre nach Ceuta, das immer noch zu

Spanien gehört. Mein Tip:  Besorgt Euch gleich Hin- und Rückfahrt-Ticket ...(Offenes Ticket )

 

 Blick auf den Felsen von Gibraltar .

In Afrika angekommen war zunächst alles ganz normal ,

aber an der Grenze zu Marokko ....

Es ist unvorstellbar, dieses Gewümmel an der Grenze, es ist sehr stark gewöhnungsbedürftig .

 

 Auf dem weg nach Tanger .

Beim Ankommen war es schon ziemlich spät und wir entschlossen uns, nicht weiterzufahren,

wovon auch in jedem Reiseführer abgeraten wird.

Den ersten Stop hatten wir in Tanger, nachdem wir über Tetouan gefahren sind .

 

 Blick auf Ceuta , Spanien

Dort war kein Campingplatz zu finden , und wir übernachteten an einer Tankstelle .

Am nächsten Tag fuhren wir über Larache nach Moulay-Bouselham und blieben dort auf dem

Camping International, er ist der einzige Campingplatz in diesem Dorf .

 

 Camping-International M.Bouselham

Nach zwei Tagen fuhren wir weiter Richtung Rabat. Bei Mehdia-Plage  fuhren wir einen

Campingplatz an, der sehr gut ausgeschildert war

( in der Stadt  ihn zu finden ) .

Wir fuhren am nächsten Morgen weiter nach Rabat.

In Rabat, im Vorort von Rabat Sale,

ein Campingplatz, der auch gut zu finden war. Aber alle

Campingplätze sind nicht mit dem Standart in Europa zu messen.

Da kann es schon vorkommen,

daß es keinen Strom gibt  .

 

 Camping in Rabat , der einzige in Rabat .

Dort  blieben wir zwei Tage und machten Rabat unsicher;

Stadtbummel und Besichtigungen .

 

 Hasan-Turm mit Knaus

 

 Brunnen mit Romina

 

Nach einigen Abenteuern in Rabat  fuhren wir weiter in Richtung Casablanca .

Wir nahmen die Küstenstraße Richtung Casablanca und mußten durch das alte Stadttor von Rabat

 

 unser Knaus fährt durch das Tor in Rabat

Weiter nach Casablanca, bei Mohamedia bogen wir ab Richtung Settat  und

dann Richtung  Marrakesch weiter.

Eine sehr lange Fahrt stand vor uns: 200 Km. Später erreichten wir 

(nach schlechter Straße)

Marrakesch!

Jetzt einen Campingplatz suchen. Auf dem Weg in die Stadt  Stau. Plötzlich hupte uns ein Auto an, es

war Mohamed, der Besitzer des Campingplatzes in Marrakesch. Er sagte in gutem Deutsch ,

der Campingplatz sei jetzt außerhalb der Stadt und er brachte uns dort hin .

Wir blieben zwei Tage in Marrakesch und schauten uns die Stadt ein wenig an .

 

 Moschee in Marrakesch

Wir besuchten auch den berühmtesten Platz in Marrakesch, den Gauklerplatz .

Dort ist es ein Drunter und Drüber, unvorstellbar !!!!

Affen , Schlangen , Skorpione , Zahnärzte - mit seinen gesammelten Werke usw.

Und natürlich der Markt ... Shopping zu Sonderpreisen, wenn man handeln kann !!!

Wir fahren weiter nach Quarazate und besuchen dort eine Kasbah

(Burg der Berber),

die früher als Zuflucht  für die Karawanen gedient hat, auch Karawan Seray genannt .

Hier wurden früher richtige Feste mit Bauchtanz und so weiter veranstaltet .

 

 Kasbah bei Tadla

Wir fahren nach zwei aufregenden Tagen weiter Richtung Tinehir auf der Straße der Kasbahs,

der Straße der Burgen! Diese Straße ist der "Hammer": 

Einspurig mit sehr viel Gegenverkehr.

In Tinehir angekommen, fahren wir durch die Todra Schlucht .

Einer der Höhepunkte der Reise .

 

 Wasser-Durchfahrt in der Todraschlucht

Weiter ging es nach Erfoud und dann weiter Richtung Er-Rachidia zur Blauen Quelle ,

zum Camping Blue Meski.

Diese Strecke war bis jetzt die längste Tagesetappe, ca. 340 km .

Wir bleiben drei Tage auf dem Campingplatz, der einer der schönsten ist ,

den ich bis jetzt gesehen habe !!!

Unsere weitere Fahrt führte uns über Midelt , 

El Kalb Beni-Mellal zu den Wasserfällen Cascades de

Ouzoud, die sehr schön waren. Tageskilometer 444: eine Schnapszahl, die es in sich hatte:

die Straße war sehr schlecht und die Berge sehr hoch !! Wir fuhren bis auf 1350 Meter Höhe,

teilweise einspurig und ohne Leitplanken! Nichts für schwache Nerven ...

Nach einen Tag Ausruhen im Camping Hotel Du Lack, ohne Strom,

fuhren wir wieder zurück Richtung

Khourbga und blieben dort auf dem Parkplatz eines Großen Hotels.

 

Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Mohamedia zum Camping Loran .

Dort blieben wir zwei Tage und machten uns dann wieder auf den Weg nach Rabat,

Kenitra, mit Zwischenstop bei Sale und Moulaj-Bouselham.

Weiter ging es nach Tanger, Tetouan, Ceuta

und dann zur Fähre. Dort wurden unsere Womos kräftig durchsucht.

Das war unsere Reise nach Marokko 1998 ....

 

 Wächter mit Womo

Mail an Scheherazade :     info@scheherazade.de

Laßt doch mal was hören, wie euch mein Bericht gefallen hat.

Zum Schluß möchte ich noch erwähnen, daß alle Leute, denen wir begegnet sind, sehr

gastfreundlich waren, hilfsbereit und immer in der Lage, uns einen Teppich oder sonst etwas zu

verkaufen  und daß nach ca. 2700 Km kein einziger Kratzer am Fahrzeug zu sehen war .

Deshalb und weil es uns riesig Spaß gemacht hat, fahren wir bestimmt mal wieder hin .

Gesamtstreke ab - bis Augsburg 7580 Km .

 Souks in Rabat , Shopping ohne Ende !!!!!

Hier noch ein Blick auf meine Lieblingstiere  !!!

 

 Kamele bei Asila

Die nächste Tour steht schon an und ich berichte auch wieder "In Schalla", wenn Gott will ...

Nächste Tour geht  nach Israel und Jordanien .

 

 

  

 

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