Israel Jordanien1999

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Herzlich willkommen auf der Seite Israel Jordanien 1999

 

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Herzlich willkommen in meinem Reisebericht von Israel und Jordanien 1999

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ISRAEL - JORDANIEN  von 14.03.1999 bis 14.04.1999

Wir machen verschiedene Reisen in die verschiedensten Länder mit dem eigenen Fahrzeug, (Wohnmobil)

Teilweise sind diese Touren geführt oder auf eigene Faust

Hier beschreibe ich unsere Tour nach Israel und Jordanien , die wir mit der Fa. Siwa Tours unternommen haben

Siwa Tour in Biberach Tel: 07351 / 13023


Wie bei unserer ersten Reise fuhren wir mit unserem eigenen Womo, mit uns fuhren weitere 24 WoMo's

Wir starteten am 14.03.1999 um ca. 10.15 Uhr von  Augsburg aus nach Venedig Italien,

hier trifft sich die Gruppe zur Besprechung der Tour .

von dort geht die Fähre nach Griechenland dann weiter nach Israel ...

Wir beschlossen, die Autobahn nach München A8 und dann die Autobahn nach Österreich, für die Mann leider ein

sogenanntes Pickerl braucht, zu nehmen. Kostenpunkt 14,00 DM, weitere 16,00 DM waren für die Brenner Autobahn

fällig, weiter über den Brenner, Sterzing  nach Italien Richtung Gardasee .

Bis zum Gardasee waren weitere 17,500 Lira fällig, ca. 17,50 DM .

Am Gardasse kennen wir einen guten Stellplatz, der in der Stunde 500  Lire kostet. Ganz toll, da auch eine

Möglichkeit zum Ent- und Versorgen gegeben ist; der Stellplatz ist am Ortsende von Riva Del. Garda Richtung

Torbole vor dem Tunnel links zu finden, gute Beschilderung .

 

 Stellplatz in Riva man trifft dort viele WoMo's ...

 

Am nächsten Tag geht's weiter über die Bundesstraße nach Venedig, das war ein Fehler, denn die Straßen waren

sehr eng und es waren viele Lastkraftwagen unterwegs, dann durch diese engen Dörfer, also viel Anstrengung.

Es wäre besser gewesen, die Autobahn zu nehmen ....

Gegen ca. 14.30 Ankunft in Venedig Camping Fusina Treffpunkt mit der Gruppe.

Am Dienstag, den 16.03.1999 begeben wir uns zum Fährhafen Venedig zum Einchecken bei MINOAN LINES.

Die Fähre legt ab und es geht durch die wunderschöne Lagune durch Venedig hindurch. Das war ein

atemberaubender oder anders gesagt ein sehr romantischer Anblick ..

Am 17.03. legte die Fähre  in IGOUMENITSA an, das ist bereits Griechenland und am nächsten Morgen

um ca. 7.00 Uhr waren wir dann in Patras. Die Seefahrt war nicht ganz so schön, denn wir hatten eine stürmische

See. Camping an Deck finde ich eine tolle Einrichtung , leider gibt's die nur auf griechischen Schiffen.

Weiter geht es auf die Autobahn Richtung Athen, die mit 1000,- Drachmen zu Buche schlägt .

Wir schauen uns auf dem Hinweg den Kanal von Korinthe an . Mit seiner versenkbaren Brücke, die

leider von der Autobahn nicht zu sehen ist. Also runter und anschauen ...

 

  Vor dem Kanal v. Korinth               ein Frachter im Kanal

 

Die Brücke wird ca. 15  Meter in die Tiefen des Meeres abgesenkt. Ein tolles Schauspiel, das man sich anschauen sollte.

Gleich daneben ist ein wunderbares kleines Café, von dem man einen ganz tollen Blick auf die vorbeifahrenden

Schiffe werfen kann. Dabei kann man auch noch zuschauen, wie der Brückenwärter ab und zu Fische fängt,

die sich auf der Brücke zwischen den Geländern verirren und den Ausgang nicht mehr finden.

Weiter geht's nach Athen. Stadtbesichtigung ist leider erst auf dem Nachhause-Weg möglich, denn es

geht hier sehr ................ zu, man braucht schon etwas Zeit, um in die Stadt zu kommen und wieder raus.

Ankunft ca. 15.40 Uhr im Fährhafen Piräus. Um 17.00 Uhr Einschiffung und wir verlassen für drei Tage unser WoMo.

Leider, denn es gibt kein Camping an Deck. Also tauschen wir das WoMo mit einer 1. Klasse Kabine.

Das ist mir zwar nicht recht, aber man sieht darüber halt hinweg.

Nach einem Zwischenstop in Rhodos mit Landgang und gutem Abendessen, das von der Reiseleitung

spendiert wurde, geht die Fahrt weiter nach Israel.

Nach einem weiteren Zwischenstop in Pathmos mit gutem Mittagessen fahren wir weiter nach Zypern.

Dort angekommen machten wir eine Inselrundfahrt und besichtigen eine Ausgrabungsstätte. Nach einer guten

Stärkung geht's spät zurück auf das Schiff und weiter nach Haifa ...

Die Nacht war nicht besonders gut, hohe Wellen und das Schiff tanzt. Gut daß ich eine Flasche Wein

getrunken habe und ein Paar Schnäpse intus hatte ..... Meine Frau sagte am nächsten Morgen, wie hast du das

nur geschafft, so gut zu schlafen. Kein Wunder........

Um 7.30 Uhr legt unsere Fähre in Haifa an und wir verlassen das Schiff. Im Zoll- Terminal angekommen, erledigen

wir die Formalitäten. Das dauert ganz schön lange, ca. 3,5 Stunden .

Jetzt sind wir in Israel

Nach unendlich langer Zeit und Befragungen der Beamten verlassen wir das Terminal und fahren nach Cesarea .

 

 Aquadukt in Cäsarea, eine ganz tolle Stelle, an der ich ein paar Tage länger

 

bleiben würde, um ein wenig die Ausgrabungsstätten zu besichtigen. Wir machen uns wieder auf die Räder und

fahren Richtung Jerusalem. Es heißt hier in Israel JERUSALAIM .

Am 21.05.1999 sind die ersten 1000 km auf dem Tachometer und weiter geht's nach Jerusalem Stadt oder City

 

 Flagge von Israel

 

Auf der Fahrt sieht man, warum es heißt, Stadt auf sieben Hügeln. Der Stellplatz in der Stadt war für einige

Teilnehmer und für mich nicht leicht zu finden.Wir kamen dort um ca. 16.20 Uhr an und suchten uns einen

guten Platz aus. Der Stellplatz war in der Nähe der Stadt und war sehr ruhig. Gegen 18.00 Uhr trafen auch die

letzten unserer Gruppe ein und wir waren fast wieder vollzählig. Aber einer fehlte noch; er war verlorengegangen ?!

Die Reiseleitung beschloß, ihn zu suchen und fand ihn nach kurzer Zeit. Nun waren wir wieder vollzählig ....

Am nächsten Tag war um 7.00 Uhr Wecken. Wir hatten einen anstrengenden Tag vor uns: Besichtigung 

von Jerusalem .

 

 Via Dolorosa Kreuzweg

 

Leider war es trotz größter Bemühungen unseres Fremden-Führers und der Reiseleitung nicht möglich,

den großen  Felsentempel zu besuchen. "Schade", vielleicht ein anderes Mal !!!!

Die Sicherheitskontrollen auf dem Weg zur Klagemauer überzeugten auch mich, daß ich hier sicher bin.

 

 Felsendom mit Klagemauer       Felsendom

 

Weiterer Höhepunkt der Reise war Baden im Toten Meer: Wir fuhren am nächsten Tag weiter Richtung

En Gedi. Die Fahrt dorthin war sehr schön und es gab auch was zu sehen. Die Landschaft und das drum herum

ist einfach umwerfend. Phantastisch so etwas Schönes, Unberührtes zu sehen. Die Straßen sind sehr gut

und wir fuhren immer weiter abwärts. Man spürte richtig, daß man auf den tiefsten Punkt, dem Toten Meer,

zufährt. Da ist das erste Schild: Meereshöhe;  wir unterschreiten jetzt den Meeresspiegel  und nach einigen hundert

Metern das zweite Schild: einhundert Meter unter dem Meeresspiegel. Die Landschaft veränderte sich und das

nächste Schild sagte uns: - 300 Meter...  ein komisches Gefühl überkam uns, aber die Freude, im Toten Meer

zu baden, war größer als alles andere ....

Jetzt müßte es gleich auftauchen, das Fiebern nach dem Wasser läßt uns nicht mehr los, zudem der unbeschreibliche

Eindruck dieser Gegend. Nach ein paar Kurven ja, da ist es zu sehen ....Wir sind am Toten Meer.

Die Straße geht an der Küste entlang und es gibt mehrere Parkplätze, die zum Anhalten einladen. Wir machen

eine kleine Pause und stillen unseren Hunger mit einem frischen Brot mit gutem Käse und Schinken .....  

 

 Blick auf das Tote Meer  Am Toten Meer

 

Wir fahren weiter Richtung En-Gedi an der Küstenstraße immer weiter entlang. Nach gut einer halben Stunde

trafen wir am Stellplatz ein, der in der Nähe vom En-Gedi Nationalpark liegt.

Als wir endlich ankamen, waren einige andere WoMo's schon da. Wir suchten uns einen Platz aus auf dem

riesengroßen geteerten Parkplatz. Bei der Einfahrt gab es noch ein kleines Hindernis zu überwinden.

Der Parkplatz hatte Krallen, die bei falscher Richtung die Reifen sofort zerstören, bei richtiger Einfahrt jedoch

legen sie sich um und du kannst ohne Probleme einen Parkplatz aussuchen .

Ein großes Tor trennt uns noch vom Meer. In den Kabinen kann man nach dem Baden für ein geringes

Entgelt von 3 israelischen Schäkel pro Person eine richtige schöne Dusche mit warmen Süßwasser

über sich ergehen lassen. Das ist auch dringend nötig, denn das Salz klebt auf der Haut und ist dann

doch sehr gefährlich, wenn es in die Augen oder Mund kommt .

 

 Baden im Toten Meer

 

Am Abend gab es ein riesengroßes Salatbuffet und Orientalischen Bauchtanz mit Scheherazade. Der Abend war

gerettet. Spät in der Nacht ging es zu Bett und die herrliche Luft tat ihr gutes dazu und wir schliefen richtig gut.

Am nächsten Morgen besuchten wir noch den En Gedi National Park. Von den vielen Tieren, die es hier geben soll,

sahen wir nicht viele, aber trotzdem war der Ausflug sehr schön. Man sagt auch, daß hier König David eine

Zeit lang sich aufgehalten haben soll. In diesem Park kann man mit Sicherheit ein Paar Tage herumlaufen,

denn er ist sehr groß .

 

 David Wasserfälle laden zum Baden ein, leider keine Badehose dabei .

 

Weiter geht's nach Mitzpe Ramon, um dort im Wüstenkamp zu übernachten .

Auf dem Weg besuchten wir die Felsenfestung von Massada. Mit der Seilbahn geht es hoch auf 450 Meter.

Wir fahren mit der Seilbahn hinauf , wer möchte und Zeit hat, kann auch einen Trampelpfad laufen .

Er erfordert aber eine gute Kondition und die Sonne sollte nicht zu stark sein.

Weiter geht es am späteren Nachmittag nach Mitzpe Ramon, dem Wüstencamp. Ankunft ca. 17.00 Uhr.

Am Abend gab es einheimisches Essen in einem richtigen Beduinenzelt; spendiert von der Reiseleitung.

Am nächsten Tag unternehmen wir eine ganztägige Jeep Safari in die Negevwüste.

 

    Negev Wüste Jeep Safari

 

Eine sehr staubige Angelegenheit meint man, aber wir erlebten die Wüste anders, es hagelte und regnete in Strömen

teilweise waren Wege nicht einmal für die Jeeps passierbar. Nach kurzer Zeit änderte sich das Bild und

es wurde wieder schön und uns bot sich ein Anblick einer anderen Welt .... die Wüste lebte und blühte

in 1000 und vier Farben, unvorstellbar ...... Man muß das wirklich gesehen haben, um so etwas zu glauben.

Später fuhren wir wieder zurück aber vorher mußten wir noch ein paar kleine Hügel überqueren,  glaubten wir:

 

 in der Wüste Negev

 

Ein richtiges Abenteuer atemberaubend , was so ein Fahrzeug leisten kann ....

Am nächsten Morgen ging die Fahrt weiter in Richtung Rotes Meer nach Elat. Heute ist der 26.05.1999

Kilometerstand 1332. Wir sind gegen 13.30 Uhr in Elat und suchten den Camping-Platz. Endlich gefunden und

rein ins Rote Meer. Tauchen und Schnorcheln sind angesagt. Wunderbar die Vielfalt der Fische und

die Farben der Korallen hier .

 

 Unterwasser

 

Am nächsten Morgen wecken um 7.00 Uhr. Streß, wir müssen vor dem Besucher-Ansturm im Unterwasser-

Observatorium in Elat sein. Wenige Kilometer entfernt, ragt ein riesiger Turm aus den Wasser. Hier ist ein

riesengroßes Riff angelegt und lädt zum Besuch ein.

Bei diesem Besuch sah ich sogar eine Nixe mit blondem Haar und blauen Augen .

 

 Die Meerjungfrau Claudia                      Die Meerjungfrau Romina

 

Hier ist es möglich, ohne Ausrüstung den Fischen zuzuschauen, man taucht einfach mit einem Unterseeboot,

oder noch einfacher, man steigt ein paar Treppen zu den Fischen hinunter und schon tut sich eine Wunderwelt auf;

es fehlen mir die Worte ..... Einfach selber anschauen !!!!!!

 

Unterwasser Observatorium in Elat

 

Am gleichen Tag fahren wir zur Grenze nach Jordanien zum Grenzübertritt. Wir mußten sehr lange warten, bis

die Formalitäten erledigt waren, ca. 3.00 Stunden.

Endlich sind wir in Jordanien, es ist alles so anders hier als in Israel. Die Leute sind alle sehr nett

und freundlich: WELLKOM  IN  JORDAN heißt es überall. Doch jetzt kommt einer der Höhepunkte,

auf die ich mich jetzt schon freue: der Besuch von PETRA.

Doch das dauert noch ein paar Tage. Zuerst heißt es erst einmal in die Wüste, ins WADI RUM.

Dort besuchen wir die legendäre Wüstenpolizei, die noch heute mit Kamelen die Wüste überwacht

 

 Kamelpolizei von Wadi Rum  Polizei im Wadi

 

Wir übernachten im Wadi Rum (Free Camp) mit richtigem Lagerfeuer und natürlich mit Tee und Kaffee dazu.

Bauchtanz, vorgeführt von Scheherazade. Gut, wenn die Bauchtänzerin immer dabei ist ..... das erspart die Suche!

Dort gibt es kleine Shops von Beduinen, die uns ihre Waren und Teppiche usw. anbieten. Wir werden

eingeladen, eine Jeep Safari ins Wadi zu machen .

                                                     

Jeep Safari im Wadi Rum nicht so ganz komfortabel aber echt toll.

 

Am nächsten Tag fahren wir direkt in die Wüste zum Free Camp. Wir bekommen Besuch von den Beduinen.

Zum Abendessen machen wir ein großes Lagerfeuer mit dem Holz, das wir aus Deutschland mitgebracht haben.

Der Abend wird sehr lang und hatte ein großes Programm: vom Keyboard bis zum Bauchtanz war alles dabei,

nicht zu vergessen den Wirt von der Augsburger Kahnfahrt, der uns mit seinem Akkordeon erfreute.

 

 Wagenburg in der Wüste  Auf dem WoMo  

                                      

Am nächsten Tag bekommen wir eine frisch gegrillte Ziege zu Mittagessen, die von den Berbern zubereitet wurde.

mhh lecker, schade daß wir nicht mehr Zeit hier verbringen können, es ist so still, einfach wunderbar .

 

 Du hast nur Sand in deinen Schuhen

 

Kaum sind wir mit dem Essen fertig, werden wir vom Sandsturm überrascht. Schnell noch eine Flasche mit

Rotem Wadi Sand gefüllt und dann ab durch die Mitte ......

Wir fahren Richtung Petra weiter, das ganze Auto / WoMo ist voll Sand ... innen und außen.

Am späten Abend kommen wir in Petra an. Erstmal gute italienische Spaghetti von Barilla, dazu eine Dose Bier

vom Feinsten. Erst mal den Knorpel vom Wüstensand befreien und ein wenig ausruhen. Morgen wird ein

langer Tag.

Am nächsten Morgen laufen wir ein kleines Stück zu Fuß und dann mit dem Pferd weiter und schon sind wir

am Eingang der Schlucht, zum Zugang der alten Stadt der Nabatäer. Einfach geheimnisumwittert.

Der englischsprachige Führer erklärt uns alles , die Übersetzung ins Deutsche übernimmt die Reiseleitung

Wir gehen die lange Schlucht immer weiter hinein und an jeder

Ecke oder Biegung denkt man, jetzt wird gleich das Schatzhaus auftauchen. Aber es dauert noch ein wenig,

aber plötzlich ist es dann soweit und ein Bild erscheint schemenhaft vor uns: es ist .....ja........das SCHATZHAUS

 

 Schatzhaus in Petra einer der Blicke, den man öfters auf Zeitschriften sieht.

 

Aber wer jetzt glaubt, das sei schon alles, der hat sich geirrt, denn in Petra kann Mann oder Frau Tage verbringen.

Wir verbringen den ganzen Tag in Petra und schauen uns die verschiedenste Bauten an, den Opfer-Berg lassen wir

Gott sei dank aus, aber wer will, kann nach einem anstrengenden Aufstieg von ca. 1,5 Std. einen wundervollen

Ausblick erleben ...

 

 Gräber in Petra     Römisches Theater

 

Am Abend kehren wir vollkommen erschöpft in unser WoMo zurück, erst mal Ruhe und dann in einem Hotel

mit einem großen feinen Restaurant ganz fein Abendessen, mit allem Komfort und einer guten Flasche Rotwein ...

Dabei treffen wir den Restaurant-Manager und drücken ihm einen Bauchtanz auf das Auge. Nach getaner Arbeit

legen wir uns auf´s Ohr und schlafen erst mal aus .

Am nächsten Tag geht's Richtung Madaba, durch das Tal Wadi al Musi. Heute ist der 31.3.99 und wir

spulen die 2000 km auf unser WoMo auf .

 

 Wadi Musa

 

Wir besichtigen die Kreuzritter-Burg Showbakcastel. Der Weg dorthin ist gut ausgebaut, aber dann

geht's steil bergauf. Der Parkplatz ist sehr klein, aber wir sind die ersten und suchen uns einen Platz zum Parken aus. .

Wir schauen uns eine Kreuzritter-Burg an und Romina sammelt Steine. Am Ausgang werden wir aufgehalten

und wir müssen die ANTIKEN STEINE wieder an ihren Platz zurücklegen. Pech, aber man hätte es ja auf ein Schild

schreiben können oder? !

 

 Großer Saal in der Kreuzritterburg Showbakcastel

 

Trotzdem war der Ausblick einfach wunderbar. Nach ca. einer Stunde wurde der recht kleine Parkplatz

immer voller und es kamen immer mehr WoMo's von unserer Gruppe.

Also weiter, ach herrje, jetzt kommt uns auch noch ein Bus entgegen auf dieser einspurigen Fahrbahn.

Rechts geht es ca. 100 Meter steil bergab, keine Leitplanke. Ich möchte nicht der Fahrer sein, der den

Bus rückwärts wieder runterfährt. Nach langem hin- und herrangieren, komme ich mit eingeklappten Spiegeln am

Bus vorbei,  ...... PUHHH .

Weiter geht's zum Mosesberg  Berg Nebo Richtung Madaba

 

 Madaba Berg Mooses

 

Nach Besichtigung der Kirche fahren wir zu den heißen Quellen von Ma-In , diese Quellen sind schwefelhaltig

und ca. 40 Grad heiß, das Wasser ist wunderbar und wirklich sehr heiß. Wenn man bedenkt, was hier für eine

Energie verschwendet wird ......

 

 Heiße Quellen von Ma-In: wunderbar und furchtbar heiß, da hat selbst der

 

größte Fußpilz keine Chance .........!

Weiter geht's in die Hauptstadt von Jordanien nach Amman. In Amman angekommen, im Stadtteil Abdali,

mitten in der Stadt, erst einmal einen Stadtbummel und die neueste Musik eingekauft, dann frisches Brot und

zurück zum Stellplatz und richtig Abendessen ...

Am nächsten Morgen steht Amman auf dem Programm. Mit den Bus machen wir eine Stadtrundfahrt.

 

 Römisches Theater in Amman .

 

Ein ganzer Tag in Amman, es würde den Rahmen sprengen, hier alles zu zeigen ..... einfach selber anschauen.

Wir besichtigen auch das Grab von König Hussein.

 

 Eingang zum Königsgrab     

Grab v. König Husein

 

Es war eine Ehre für uns, dieses Grab zu besichtigen, ein großes Lob an die Reiseleitung, denn es darf nicht jeder

dieses Grab besuchen .

Am Abend besuchen wir eines der größten Nobel-Restaurants, das Reem Albawady ,wir fahren mit

dem Taxi. Es ist echt abenteuerlich, in Amman Taxi zu fahren, es gibt keine roten Ampeln, einfach wunderbar .....

Spät abends kommen wir zurück zum WoMo. Oh Gott, sind wir müde.... Erst mal ausschlafen ...

Am nächsten Tag geht es weiter Richtung Azraq und auf die Reifen ..

Auf dem Weg dorthin verlangt das Fahrzeug nach Diesel, nach wenigen Kilometern kommt eine Tankstelle.

Erst mal tanken, dann weiter. Aber man muß schon die Tankuhr im Auge behalten ...so viele Tankstellen wie in

Deutschland gibt es hier nicht .

Weiter geht die Fahrt nach Azraq. Ein Schild verrät uns, noch ein paar Kilometer zur Grenze nach Saudi-

Arabien. Wir beschließen, die Burg von Azraq (Castle), in dem Lawrence von Arabien einige Monate verbracht

haben soll, zu besuchen. Eine Steintüre mit zwei Flügeln, jede mindestens eine Tonne schwer, einfach Wahnsinn ,

 

  Steintor von Azraq mit Romina

 

sie öffnet sich vor uns und wir besichtigen die Ruinen. Man beachte, die Decken der Zimmer, sie sind alle aus STEIN,

das ist unvorstellbar. Die Burg ist in gutem Zustand und wir beschließen, das Abendlager in der Nähe zu suchen .

 

 Burg in Azraq

 

Dort angekommen, ein großes Restaurant mit einem tollem Pool, also erst einmal Baden mitten in der Wüste.

Das Wasser ist zwar kalt, das spürt man aber gar nicht, weil es war den ganzen Tag so heiß war, also eine

richtig schöne Abkühlung.

Am nächsten Tag Sonntag 4.4.99 kommt gleich in der Früh der Osterhase zu Romina.

Wir fahren zum Shaumari Reservat und besichtigen dort die Tiere. Es wird uns ein wenig über die dort

lebenden Tiere erzählt .....

Nach Besuch des Reservates fahren wir weiter Richtung Jerash .

 

 Jerasch Forum

 

Wir fahren an den Wüstenschlössern vorbei, immer weiter Richtung Jerasch.

Dort besuchen wir eine der größten  Ausgrabungsstätten in Jordanien .

Hier kann man mindestens einen Tag verbringen !!!! Die Anlage ist sehr groß

 

      Römische Straße in Jerasch

 

Heute ist der 5.4.99 und unser Urlaub geht dem Ende zu. Nun geht es Richtung Heimat. Wir überqueren den

Fluß Jordan und fahren dann Richtung Haifa zum Terminal. Um ca. 15.00 Uhr ist Checkin auf der Salamis Lines

Unser WoMo wird wahrscheinlich wieder im Bauch vom Schiff eingeklemmt ....

Am nächsten Tag legen wir in Zypern an und das Auto muß den Schiffsbauch verlassen. Wir machen

Shopping in Limasol, danach gibt's Abendessen und wir fahren über Nacht nach Rhodos mit dem

Schiff weiter. Dort kaufen wir für die ganze Familie Schuhe zum Sonderpreis mit 100 Tausend Kilometer Garantie,

versichert uns der nette Verkäufer. Weiter geht's mit dem Schiff nach Piräus. Um ca. 5.00 Uhr legt die Fähre an, schnell

Frühstück, dann die Kabinen geräumt und vor Verlassen des Schiffes noch schnell die geringe Gebühr

vom 10 zyp. Pfund oder 5000 Gr. Drachmen abdrücken ......

Wir verlassen das Hafen-Gebiet, doch vorher  müssen wir noch die EINREISE-Gebühr für unser WoMo in ein EU-

Land begleichen. Zoll-Kontrolle und ab geht's zum Baden nach Githo.Vorher beschließen wir noch, die

Akropolis zu suchen und zu besichtigen .

 

 Akropolis in Athen      Bei der Akropolis

 

Wir suchten ganz schön lange vor allem einen geeigneten Parkplatz. Nichts zu finden, also dann nehmen wir halt

für unser kleines WoMo einen Bus-Parkplatz . Nach ca. einer Stunde kehren wir Athen den Rücken und fahren

in Richtung Tolo auf einen Camping Platz, der als einer von wenigen zu dieser Zeit geöffnet hat... Falsche Reise Zeit ....

Am Freitag 9.5.99 ruhen wir aus und lassen den Urlaub Revue passieren. Es ist sehr ruhig hier, fast zu ruhig.

Wir beschließen weiter zu fahren und auf die Reifen.

Heute ist der 10.05.1999 und wir fahren von Tolo über Nafplio, Tripoli, Sparti nach Kalamata.

Der Paß ist ziemlich steil und sehr anstrengend. Am spätem Nachmittag finden wir einen Campingplatz

und übernachten dort. Heute ist in Griechenland OSTERN, die ganze Nacht wird geschossen mit allen

möglichen Böllern, über Lautsprecher wird vorgelesen. Spät schlafen wir ein und wir beschließen, weiter nach

Patras zu fahren .

Am nächsten Morgen fahren wir nach Patras. Ankunft ca.15.00 Uhr. Die Fahre Aretousa legt um 24.00 Uhr ab .

Am Montag legen wir in Korfu an weiter geht's nach Venedig. Ankunft am Dienstag 13.04.99 ca.10.00 Uhr.

Wir beschließen, diesmal die Autobahn zu nehmen, was mit 10.000 Lira zu Buche schlägt. Es regnet ohne Ende.

Unser Tachostand hat in diesem Moment 3512 km angezeigt .

Um ca. 17.00 Uhr kommen wir in Riva del Garda an. Am nächsten Tag fahren wir weiter nach Hause.

Wir kommen am 14.04.1999 um ca. 17.00 Uhr in Augsburg an ...

Km Stand 4025 nun ist der Urlaub wieder zu ENDE ....

 

Abschließend möchte ich noch ein paar Dinge über unsere Reise sagen :

Jeder, der diese Reise machen möchte, sollte sich im klaren sein, daß Israel und Jordanien keine ausgesprochenen

Wohnmobil-Länder sind , und manche dinge wie z.B. Strom oder Campingplätze nicht immer Vorhanden sind .

 

 keine Berberfrau      kein Wüsten Prinz

 

Ich danke für die freundlich Unterstützung von SIWA TOURS

ENDE

 

sie haben Fragen ? E-Mail an Info@scheherazade.de

 

 

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Telefon   0170 / 3446744 Scheherazade aus Augsburg    E-Mail Info@Scheherazade.de